DAS VIRUS IST AUS DEM ALLTAG VERSCHWUNDEN – EIN KURZER RÜCKBLICK DER LETZTEN 3 MONATE

Nachdem Ende Dezember die „Experten“ Drosten und Karagiannidis erklärt hatten, dass es keine gefährlichen Mutationssprünge mehr geben würde, schwenkte auch die Politik darauf ein und nach und nach liefen die „Maßnahmen“ aus, obwohl sich noch 52% der Menschen hier gegen ein Ende der Maskenpflicht aussprachen. Anfang Februar entfiel dann auch die Maskenpflicht in Bus und Bahn.

Bei Krankenhäusern, Pflegeeinrichtungen und Arztpraxen soll sie aber noch bis zum 7.4.2023 weitergelten. Auch die Isolationspflicht ist – nachdem 4 Bundesländer vorgeprescht waren – Mitte Februar aufgehoben worden. Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen bleiben davon ausgenommen. Für, in diesem Bereich Beschäftigte, müssen Corona-Infizierte aber weiterhin einen negativen Test nachweisen. Bei bestimmten Fällen gab es hier Probleme. Waren bedrohliche Operationen notwendig oder Untersuchengen dazu und lag aber kein negativer PCR-Test vor, wurden die OP’s und notwendige Untersuchungen einfach verschoben.

Entsprechend wurden dann auch die Impfzentren geschlossen. Wurden Anfang Dezember 2022 wöchentlich noch ca. 7000 Dosen verspritzt, waren es Anfang Januar „nur“ 1330. Zuletzt hatte die Landesregierung MV noch 12 Mio. € bereitgestellt, um den Weiterbetrieb zu finanzieren. Das alles sollen nun die Hausärzte übernehmen. Laut RKI sind in MV 74,7 % zweimal, 60,2 % dreimal und 13,1 % viermal geimpft worden. Letzteres lag sicher auch daran, dass die Wirksamkeit des Impfstoffes gegen Ansteckungen, sowie die Nebenwirkungen (irgendeiner kennt immer einen, der darunter gelitten hat) mehr diskutiert wurden.

So sind dann auch die Testangebote deutlich geschrumpft, die Zentren geschlossen und mussten nun auch selbst bezahlt werden. Ausgenommen waren Schwangere in den ersten 3 Monaten, wer sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen kann und nach einer Covid-Infektion beim Arzt.

In 4 Bundesländern wurden 17 Mio. abgelaufene Masken vernichtet, weil sie ihr Haltbarkeitsdatum überschritten hatten. Fachlich ist mir das unverständlich – es gab auch keine brauchbare Begründung. BaWü war mit 6,1 Mio Spitzenreiter, NRW hatte 5 Mio. und MV 656 000 vernichtet – alles Steuergelder!

Nach einer Meldung des Gesundheitsamtes in der Todesursachen-Statistik sind in 2021 in MV 1418 Menschen an Corona gestorben. Das waren 5,9%, Bluthochdruck, 5,8%, akutem Herzinfarkt 5,8%, Schlaganfall 5,4 % und Grippe 1,1 %. Ob das alles immer so genau auseinandergehalten werden kann?

Die Anzahl der Impfschäden nimmt weiter zu, obwohl immer noch zu wenig angezeigt werden. Bundesweit sind bis Ende Januar nur 253 Anträge auf Entschädigung bewilligt worden. Spitzenreiter war Bayern mit 61, NRW mit 38, aber Bremen mit keinem. 3968 wären noch bei den Ländern in Bearbeitung. Als Impfschäden wurden bislang Herzmuskelentzündungen, Thrombosen und das Guillain-Barre‘-Syndrom (Nervenerkrankung mit Muskelschwäche) anerkannt. Vereinzelt gab es auch Todesfälle- so der Bericht der Zeitung „Die Welt“. In MV wurden 3,575 Mio. Spritzen verabreicht und „nur“ 199 Anträge auf Entschädigung gestellt, davon bereits 44 abgelehnt. Nur in 3 Fällen wurden die Impfschäden anerkannt. Es kostet für die Betroffenen viel Kraft, einen Arzt zu finden, der dann auch noch die Bescheinigung ausstellt.

„Gesundbeter“-Minister Lauterbach bastelt weiter an der Gesundheitsreform. Während Corona sind rund 300 000 Pflegekräfte aus dem Beruf ausgestiegen. Das führte in MV zum Jahreswechsel zu einem Hilferuf. Für die Notfallfürsorge in den Krankenhäusern wurden freiwillige Helfer gesucht! Demnächst will er den Kauf von Arztpraxen durch Investoren verbieten. Aber bei den Krankenhäusern kein Fortschritt: Der Investitionsbedarf beträgt bundesweit rund 6 Mrd. €. Seit Corona-Ausbruch haben 40 Krankenhäuser das Handtuch geworfen, in diesem Jahr stehen weitere 68 auf der Streichliste. In Schwerin ist extra eine Enquetekommission eingesetzt worden und Elemente davon will auch Lauterbach umsetzen. Dazu schrieb der Chefredakteur der SVZ am 19.12.22 folgenden Kommentar: „Vieles allerdings, was da im neuen Gewande herkommt, kennen DDR-Geborene gut.

Die Idee: „Integrierter Gesundheitszentren“ mit ambulant-stationärer Verzahnung“ – sei „der DDR-Idee der „Landambulatorien“ und der städtischen Polikliniken entlehnt…“ – „Es ist gewiss nicht vermessen zu behaupten, dass manche Strukturprobleme der heutigen Gesundheitswirtschaft hätten vermieden werden können, wäre 1990 nicht mit der Hybris der „Sieger“ des „Systemwettbewerbs“ alles vom Tisch gewischt worden, was die Staatswirtschaft der DDR hervorgebracht hatte.“

Nun hat auch RKI-Chef Wieler seinen Hut genommen und wird als Sprecher beim Hasso-Plattner-Institut für die Digitalisierung der Medizin und des Gesundheitswesens zuständig sein. Hört! Hört! Der FBI-Direktor Christopher Wray hat eine frühere Einschätzung bestätigt: „Das FBI geht schon seit geraumer Zeit davon aus, dass der Ursprung der Pandemie höchstwahrscheinlich ein möglicher Laborvorfall in Wuhan ist.“

SVZ 2.3.2023 „Entschuldigung, Schweden!“
Dieser Kommentar von B. Ewert in der SVZ vom 29.12.22 ist bedeutsam. Diese Geste sollte die Bundesregierung leisten, um sich bei den Schweden für deren Art des Umgangs mit Corona zu entschuldigen, die dafür damals als „Vollidioten“ bezeichnet wurden. „…an einem bedrückenden Eindruck, der sich bei mir persönlich verfestigt hat: wie dünn das Eis ist. Wie schnell eine kollektive Hysterie entsteht, wie rasch
verfassungsmäßige Rechte beschränkt und Minderheiten ausgegrenzt werden können, während dieselben Leute für zig andere absonderliche Überzeugungen vehement (und berechtigt) Toleranz einfordern.“

Eine tolle Idee – auch sich bei uns zu entschuldigen. Ist das Euch passiert – von Politikern bis hin in dem persönlichen Umfeld? Es wäre nach allen Erkenntnissen endlich einmal an der Zeit!